San Francisco

Anreise

Wir sind mit einem Direktflug von Frankfurt nach San Jose geflogen, einfach weil diese Strecke etwas günstiger war. Die Fahrt mit dem Mietwagen nach San Francisco dauerte dann noch knapp eine Stunde. Wir sind morgens los geflogen und mittags in San Jose angekommen. Leider konnte ich im Flieger nicht schlafen. Trotzdem ist die Flugzeit von etwa 11 Stunden relativ schnell -verflogen-. Ich habe einen Film nach dem anderen geschaut und zwischendurch gab es etwas zu Essen. Um den Zeitunterschied von 9 Stunden so schnell wie möglich auszugleichen, haben wir versucht den Tag irgendwie ohne Schlaf rum zu bringen. Leider ist eine Mitreisende krank geworden, so dass wir unseren ersten Tag hauptsächlich in unserer Unterkunft verbracht haben. Nach etwa 16 Stunden Schlaf ist unsere „Kranke“ aber glücklicherweise schnell gesundet. So konnten wir frisch in den nächsten Tag starten.

Golden Gate Bridge

Unseren 2. Tag haben wir an der weltberühmten Golden Gate Bridge verbracht. Gestartet sind wir von Pier 39. Das liegt in einem der meistbesuchten Hafenviertel Fisherman’s Warf. Diese Ort ist unter anderem dafür bekannt, dass sich dort Seelöwen angesiedelt haben. Das Viertel ist sehr gut auf Touristen eingestellt. Es sind ausreichend Restaurants, Imbissbuden, Fahrradverleiher, Parkhäuser usw. vorhanden. Von Pier 39 aus sind wir durch die verschiedenen Parks am Ufer, über die Brücke bis fast nach Sausolito gewandert. Die gesamte Strecke ist ungefähr 14 km lang. Die letzten ca. 3 Kilometer sind wir allerdings mit einem Bus gefahren. Nach einer ausgiebigen Pause und einer wahnsinnig leckeren Pizza in Sausalito sind wir mit der Fähre, vorbei an Alcatraz, zurück nach Fisherman’s Warf gefahren. Die ganze Strecke wird sehr stark von Besuchern frequentiert. An der Fähre staut sich dann der ganze Besucheransturm, sowohl mit Fußgängern als auch mit Fahrradfahrern. Für die Rücktour sollte man daher mindestens 1-2 Stunden einplanen. Wir haben mehr als eine Stunde gewartet.

Der Verkehr auf der Brücke war enorm. Vermutlich hat um diese Zeit bereits die Rushhour begonnen. Der Stau wurde über eine Verkehrsanlage geregelt. Stadteinwärts kostet die Fahrt über die Brücke 8 Dollar Maut pro PKW. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Brücke in beiden Richtungen frei.

Die golden Gate Bridge lag, wie im Reiseführer versprochen, größtenteils im Nebel.

Golden Gate Bridge

Fort Point

Ein kleines und wie ich finde besonderes Detail, ist eine Stahlbogen-Konstruktion links vorne unter der Brücke (landauswärts blickend). Sie wurde gebaut, um Fort Point zu schützen und die Stabilität zu gewährleisten. Der Stahlbogen entspricht einer typischen Bogenbrückenkonstruktion (siehe unten).

Bogenbrücke unter Brücke

Fort Point ist eine Befestigungsanlage die zwischen 1850-1860 gebaut wurde, um die Bucht zu bewachen und zu beschützen. Fort Point hat drei Etagen und verfügte über insgesamt 126 Kanonen. So konnte die ganze Bucht gesichert werden. Fort Point ist auf die National historic Side aufgenommen worden und kann besichtigt werden.

Bildquelle: © Frank Schulenburg, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=60353189 (rechts‘)

Noch ein kleines Detail

Am nördlichen Fuß der Golden Gate Bridge befindet sich die Lime Point light Station. Sie wurde 1883 zuerst als Nebelhornanlage und später auch als Leuchtfeueranlage zur Orientierung für einfahrende Schiffe genutzt. Die Anlage wurde erst 1961 automatisiert. Bis dahin lebten die Stationswächter in eigens dafür gebauten Wohnungen in der Station.

Die Insel Alcatraz

Auch auf Alcatraz, so hieß ursprünglich nur die kleine Insel, wurde noch vor dem Bau des berüchtigten Gefängnisses eine Befestigungsanlage, zum Küstenschutz gebaut. Ab 1961 wurde ein Gefängnis in der Befestigungsanlage integriert.

Auch im Zentrum von Los Angeles gibt es viel zu sehen. Zum Beispiel, die aus Film und Fernsehen bekannten cable cars, die Hügelstraßen, Chinatown und vieles mehr. Unser Fazit: Sehr empfehlenswert, eine wirklich spannende und vielseitige Stadt.